Rainer Maria Rilke aus „Das Buch der Bilder“ – „Der Sänger singt vor einem Fürstenkind.
Dem Andenken von Paula Becker-Modersohn.“
Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtig, innezuhalten und sorgfältig darüber nachzudenken, was ich von meinem Leben, mir selbst und anderen erwarte oder auch was das Leben von mir erwartet (Viktor Frankl) und mit welchen Methoden ich die Ziele, die ich mir gesteckt habe, erreichen kann.
Jeder Mensch gerät mehrmals in seinem Leben, als natürlicher Bestandteil des Alterns und Reifens, in sogenannte Krisen.
Das Wort Krise leitet sich aus den griechischen Begriffen kríno/krísis ab und bedeutet ursprünglich soviel wie „trennen“, „(unter-)scheiden“, „Entscheidung“, „Urteil“ und wird in unserem Sprachgebrauch erweitert zu „entscheidende Wendung“, „Höhe- und Wendepunkt“ oder „Veränderung in Form von Zuspitzung“.
Im Chinesischen bedeutet das Wort Krise Gefahr und Rettung, beinhaltet also die Möglichkeit, eine vielleicht anfangs unangenehme Lebenssituation positiv für sich nutzbar zu machen.
Eine Krise ist ein Wendepunkt im persönlichen Leben, für den ich Verantwortung übernehmen darf. Die Entscheidungen, die in diesen Situationen getroffen werden, definieren die zukünftigen Denk-, Gefühls- und Verhaltensweisen. In jeder Krise steckt die Chance auf positive Veränderung und auf einen Neuanfang, davon bin ich überzeugt!
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